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Anforderung an die Farben bei Permanent Make-up

17.05.2012 18:03

Schönheit ist ein begehrtes Ziel für viele Menschen unserer Gesellschaft. Den natürlichen Gaben helfen die meisten daher durch Kosmetik, Chirurgie oder andere Beautytricks ein wenig nach. Permanent Make-up ist ebenfalls eine Möglichkeit der optischen Verschönerung, die inzwischen auch für die breite Bevölkerung erschwinglich ist.

Das Angebot am Markt der Kosmetik erscheint entsprechend vielfältig und zunehmend verwirrend. Umso wichtiger ist es für den einzelnen, sich gut zu informieren und vor allem Zusammensetzung des Permanent Make-up sowie von Produkten der Kosmetik zu prüfen. Entzündungen und allergische Reaktionen der Haut können bei schlechter Qualität ungewollte Folgen sein. Belastende Inhaltsstoffe wie Konservierungsmittel und Metalle in den Farben der Kosmetik sind oft der Grund. Zusätzlich gefährden Verunreinigungen und krebserregende Stoffe in den Farbmischungen die Gesundheit des Konsumenten sowohl bei Herstellung als auch bei Entfernung von Permanent Make-up.

Zum Schutz des Verbrauchers gibt es verschiedene gesetzliche Grundlagen, die Produzenten und Anbietern von Kosmetik mit Pigmentierfarben Gebote und Verbote an die Hand geben. Die Resolutionen des Europarates von 2003 und 2008 nennen Verbote von Farbstoffen, Konservierungsmitteln und Substanzen in Permanent Make-up, die als schädlich oder ungeeignet für Kosmetik bekannt sind. Außerdem werden hier Grenzwerte von Schwermetallen wie Nickel, Chrom oder Kobalt für kosmetische Farben festgelegt. Anforderungen an die Hygiene und Keimfreiheit bei der Herstellung und Anwendung von Permanent Make-up sind ebenfalls Inhalte der Resolutionen.

Ergänzend gibt es auf bundesweiter Ebene die Deutsche Tätowiermittelverordnung, die ausdrücklich auch für Kosmetik mit Permanent Make-up gilt. 2009 trat sie in Kraft und folgt zu großen Teilen den europäischen Vorgaben. Inzwischen gibt es mehr als 1000 verbotene Chemikalien und Stoffe, die in der Kosmetik beziehungsweise bei Permanent Make-up nicht verwendet werden dürfen, um die Gesundheit schönheitsbewusster Menschen zu schützen.

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