Beitrag anzeigen

Dauerhafte Haarentfernung in der Menschheitsgeschichte

02.05.2012 22:44

Heutzutage ist es vor allem für Frauen selbstverständlich, bei der Kosmetik Wert auf dauerhafte Haarentfernung zu legen. Einmal, weil es hygienischer ist, aber auch aus Gründen der Ästhetik und der Optik. Obgleich viele Menschen glauben, die Enthaarung und dauerhafte Haarentfernung sei eine Erfindung der Moderne, trat sie bereits vor vielen tausend Jahren in Erscheinung - und hat sich von Kultur zu Kultur weiterverbreitet.

Das erste bekannte Auftreten von Enthaarung gab es bereits vor 20.000 Jahren, und zwar bei den Höhlenmenschen. Dauerhafte Haarentfernung war damals noch nicht möglich, jedoch legten Männer schon zu dieser Zeit großen Wert darauf, sich ihres Bartes zu entledigen, und verwendeten zu diesem Zwecke geschliffene Steine oder Muscheln.

Zwischen 4000 und 3000 v.Chr. war es im alten Ägypten nahezu undenkbar, einen behaarten Körper zu haben. Für die alltägliche Kosmetik bildete die (ansatzweise) dauerhafte Haarentfernung einen Schwerpunkt, für Männer und Frauen gleichermaßen. Dabei wurden auch die Augenbrauen und das Kopfhaar mithilfe von Harz, Bienenwachs, einer Zuckerpaste, Messern oder Steinen entfernt, wobei hygienische Gründe im Vordergrund standen, die Enthaarung gleichzeitig aber auch als Zeichen für die gehobene Gesellschaftsschicht galt.

Den Erfahrungen der Ägypter folgend übernahmen die Griechen 1500 - 150 v.Chr. für ihre Kosmetik die Techniken der dauerhaften Haarentfernung, ebenso die Römer 500 v.Chr. - 500 n.Chr., die bereits spezielle Pinzetten für ihre Enthaarung verwenden konnten, zudem aber auch giftige Mittel, die schädlich für den Körper waren.

Dauerhafte Haarentfernung fand in der Geschichte auch aus religiösen Gründen statt: So verlangt die Religion des Islam, dass Glaubensangehörige für ihre Kosmetik sich regelmäßig enthaaren, als Zeichen von Unbeflecktheit und Reinheit.

In Arabien wurden dazu früher Fäden genutzt, eine Technik, die auch heute noch Anklang findet. In der Kosmetik der Europäer hatte die dauerhafte Haarentfernung ihren Durchbruch mit Entstehung des Bürgertums ab dem 12. Jahrhundert. Die Methoden waren weiterhin kreativ - zermahlene Eierschalen und Kräuteressenzen sollten für glatte Haut sorgen.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde ein erstes rasiererähnliches Gerät erfunden, 1940 folgten chemische Mittel zur Haarentfernung. Für die Kosmetik von heute stehen etliche Möglichkeiten zur Verfügung, wie z.B. Foto-Epilationsmethoden.

Weitere Informationen und interessante Angebote zu dauerhafter Haarentfernung finden Sie in Ihrem Kosmetikstudio Carolin Thomae.

Abgelegt unter:

Zurück